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26.02.07

MetaSerif

Hier das erste öffentliche Muster der neuen Antiqua. Gildet alles noch nicht, aber der Gesamteindruck wird so bleiben. Eine kräftige Werksatzschrift, die in Strichstärke und Mittellänge auf MetaSans abgestimmt ist.
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25.02.07

Reich werden durch Schriftentwurf?

Beim Aufräumen (ich suche nach meinen alten Skizzen für Officina) fiel mir der erste Scheck in die Hände, den mir ITC im Sommer 1991 geschickt hatte. ITC Officina war im November 1990 offiziell vorgestellt worden, nachdem ich die Daten bereits 1989 abgeliefert hatte. Bei einem ITC Typeface Review Board Meeting am 21. Januar 1988 hatte ich mein Konzept so vorgestellt:

„My favourite idea = a correspondence face, on the same lines of thinking as Stone Informal; a face for business correspondence that reads better while taking up less space than Courier or Pica, but still doesn’t look too much like a proper “designed” typeface – because once you’re using a real typeface, the whole page wants to be laid-out, to be designed. A business letter, an estimate, an invoice should be more neutral, not making a comment about its content. So we need something between Courier and American Typewriter, again perhaps both with and without serifs. Also the present versions of Courier and Letter Gothic available for LaserWriters by Adobe and Bitstream are too light to withstand more than one copy stage (ITC Officina).


Den Namen hatte ich also auch schon im Kopf. Leider fehlt mir die Vorlage, die ich aufgrund dieses Vorschlages dann machte. Aber die finden wir vielleicht noch und veröffentlichen sie dann im nächsten Teil der typografischen Quellenforschung.
Der erste Scheck belief sich auf unglaubliche ein Dollar und neun Cents. Da die Gebühren wesentlich höher geworden wären, habe ich ihn nie eingelöst. ITC Officina ist immer noch der Bestseller der ganzen Bibliothek. Auch wenn die Lizenzbeträge etwas höher ausfallen heute – davon leben könnte ich beileibe nicht.

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23.02.07

Die wahre Titelschrift.

Auf amaztype kann man einen Autorennamen oder einen anderen Suchbegriff eingeben und schon erscheint das eingetippte Wort, aus Umschlägen der Bücher gebildet, die zu diesem Autoren oder Herausgeber gehören. Wie das Wortspiel andeutet, kommen die Informationen von amazon.com. Die Darstellung ist wahrhaftig „amazing“. Funktioniert auch mit CDs und DVDs.

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Der Tipp kam von Ivo Gabrowitsch fontwerk

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Die normative Kraft

In Bremen an der HfK läuft ein Workshop zum Thema Phantasie. Im Juni gibt es eine Veranstaltung zu diesem interessanten, aber schwierig zu fassenden Thema. Bin mal gespannt, wie wir Designer mit so einem Thema umgehen, wo wir doch eigentlich alles immer in Regeln fassen wollen. Gut, dass Studenten noch nicht so verdorben sind von der normativen Kraft des Faktischen. Eckhard Jung hat das auf die Wand geschrieben, alles klein natürlich.

Mehr dazu demnächst.

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foto: johannes ellmer

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21.02.07

SpiekermannPartners im Fernsehen

Die Eröffnung unseres neuen Büros in der Friedrichstraße hat das Berliner Lokalfernsehen zum Anlass genommen, einen Beitrag zu senden. Das Niveau der hauseigenen Grafik wird deutlich an dem wunderbaren Hintergrund, den die Kollegen dort um meinen Kopf herum gebastelt haben.
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Auf der Download Seite habe ich dennoch ein knapp 19mb großes Video hinterlegt. Hier der Link zur kleineren Version: spiekermann.movie

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