find:

26.03.04

Markenkultur

Leica – die Marke. Ein Mythos auf den Punkt gebracht
Ein Aufsatz in: Leica, aus der Reihe Positionen der Markenkultur

Herausgeber sind Volker Albus und Achim Heine; das Buch ist erschienen bei Nikolai.

ISBN 3-87584-106-9
leica.pdf

+++

22.03.04

Schriftentwerfen

Was ist der erste Gedanke beim Entwerfen einer Schrift?
Ein Interview per Email, 2003.


1. Was ist der erste Gedanke beim Entwerfen einer Schrift? Wie entwickelt sich die Idee für eine Schrift?
Bei mir ist es immer eine Aufgabe, eine Problemstellung. Also: wie muss eine Schrift aussehen, die in kleinen Größen auf schlechtem Papier gut lesbar ist, Platz spart und einigermaßen den Vorstellungen von einer Serifenlosen entspricht, aber die Vorteile einer Antiqua hat? Will heißen: wenig Unruhe, aber Kontrast zwischen horizontal und vertikal, ausgeformte Innenräume, offene Einläufe der Standstriche in die Kurven, deutliche Betonung der Mittelhöhe. Aus diesen und mehr Überlegungen entstand die Meta, damals (1985) noch für die Deutsche Bundespost. Meine anderen Schriften hatten auch immer eine Aufgabe und waren nie das Ergebnis einer „Eingebung“. Übrigens sind fast alle Klassiker so entstanden, von Times über Franklin und Bell Gothic zur Frutiger.


2. Arbeiten Sie noch mit Handskizzen?
Die ersten Überlegungen lassen sich mit einem weichen Bleistift sehr schnell festhalten und überprüfen. Dann folgen einige genauere Skizzen mit einem härteren Bleistift zur Festlegung der Parameter wie Strichstärke, Mittellänge, Grundformen anhand der prägenden Zeichen wie n, e, g, a, H sowie einigen Ziffern. Die mache ich am liebsten.


3. An welcher Stelle wird entschieden, in welchem Format die Schrift erstellt wird (OpenType, TrueType, PostScript)?
Das hat mit dem Entwurf nichts zu tun. Heute werden in der Produktion der Daten immer TrueType und Type 1 PostScript erstellt, allmählich auch Open Type, wenn auch vorläufig noch ohne die besonderen Möglichkeiten dieses Formates, weil sie kaum unterstützt werden.


4. Es gibt drei Standard-Softwareprodukte: FontLab, Fontographer und FontMaster. Welche Software verwenden Sie und warum? Mit welcher Software sind die FF Meta oder ITC Officina entstanden?
Meta wurde 1985 bei Linotype nach meinen Zeichnungen auf einem Ikarus System digitalisiert; die FF Meta dann 1991 mit Ikarus M auf dem Macintosh umgesetzt und wenig später in Fontographer weiter bearbeitet. Für die ITC Officina Sans gab es sehr gute Bleistiftzeichnungen, die Just van Rossum mit Fontographer digitalisierte. Wir mussten dann aber von diesen Daten alle Zeichen ausbelichten und nach New York schicken, wo sie neu digitalisiert wurden. Warum, weiss ich bis heute nicht.


Heute verwende ich Fontographer 3.5 in der Robofog Version und die 4.1 Version für schnelles Umbauen und Ergänzen. Ich habe mit FontLab 4 auf dem Mac Fonts produziert, aber nicht gezeichnet. Die automatischen Hints sind sehr viel besser als die von Fontographer und man kann für alle Plattformen Fonts generieren, auch für den Palm. Allerdings ist das Programm so umfangreich, dass ich wohl Jahre brauchen werde um es ansatzweise zu verstehen. Das Handbuch ist 700 Seiten stark! Ansonsten beschränke ich mich zunehmend aufs Skizzieren, auch digital. Ich schicke dann meine unsauberen Daten an Kollegen wie Christian Schwartz in New York, der meine Ideen versteht und reinzeichnet, aber auch selber Entwerfer ist und viele gute Ideen beiträgt. Mit Christian habe ich die neue FF Unit gemacht und die ITC Officina Display. Gerade arbeiten wir an der Meta Light, an einer Schrift für Bosch und bald an einer für die Deutsche Bahn.


5. Glauben Sie, dass sich das OpenType-Format durchsetzen wird?
Ja, weil es endlich ein Format für alle ist. Allerdings kann da noch die Firmenpolitik Einfluss haben, weil Microsoft nichts zum Standard machen will, was nicht von ihnen selbst kommt. Wie sie auch jetzt eine eigene Alternative zu PDF entwickelt haben, die mit der nächsten Windows Version erscheint.


6. TrueType-Schriften haben gemeinhin den Ruf, qualitativ schlechter und unsauber umgesetzt zu sein. Wie ist ihre Meinung dazu?
Das liegt weniger am digitalen Format, das ein wenig schwieriger zu handhaben ist in der Produktion, als an der Tatsache, dass für den riesigen Windows Markt der typografischen Halblaien und Anfänger alle möglichen Schrottschriften schnell produziert werden. Wie sonst kann man 500 Schriften für 100 Euro oder weniger anbieten? Mit Qualitätskontrolle, manuellem Hinting und gutem Kerning wäre das zu aufwändig.

+++

typografie, die spröde geliebte

Wir sind immer noch auf Typografie angewiesen. Wenn es darum geht, unscharfe Eindrücke in Informationen zu wandeln und daraus – Verstehen vorausgesetzt – Wissen zu formen, ist der Umgang mit Schrift nach wie vor gefordert.
Ein Artikel für die Mitarbeiterzeitschrift eines großen deutschen Unternehmens, 2001.


Typografie - die spröde Geliebte


Auch unsere Lesegewohnheiten sind inzwischen vom „Zapping“ geprägt. Nicht nur durchs Fernsehen, auch durch Zeitschriften und Zeitungen springen wir von Eindruck zu Eindruck, und was uns nicht innerhalb weniger Sekunden anspricht, hält uns nicht fest. Manchen Bildern kann man dabei nicht entkommen, weil Bilder emotional wirken – auf den ersten Blick oder nie. Wenn es aber darum geht, unscharfe Eindrücke in Informationen zu wandeln und daraus – Verstehen vorausgesetzt – Wissen zu formen, sind wir immer noch auf Typografie angewiesen. Typografie, das ist die Inszenierung einer Mitteilung in der Fläche, so die kürzeste Definition, die ich kenne. Ob Bildschirm oder die Magazinseite, ob Lesetext oder Webseite mit animierten Zeilen – typografische Kriterien bestimmen das Zusammenspiel der Elemente.


Spröde ist Typografie, weil sie am besten ist, wenn niemand sie wahrnimmt. Keinen Preis gewinnen Gestalter, wenn sie hinter der Mitteilung zurückbleiben und ihren Dienst am Leser bescheiden wahrnehmen. Nun muss sich diese Zurückhaltung nicht in langweiligen, grauen Textwüsten äussern, wie wir sie immer noch aus Publikationen kennen, die vorgeben, objektiv und seriös zu sein. Besonders Wissenschaftler und Ingenieure hegen großen Argwohn gegenüber jeder Gestaltung, die als solche erkennbar ist. Seriös muss aber nicht langweilig sein, und Häßlichkeit verkauft sich schlecht. Andererseits gibt es viel Gestaltung, die sich vor allem damit befasst, die Fähigkeiten des Gestalters am Computer darzustellen und dabei weder dem Inhalt noch den Erwartungen der Leser gerecht wird.


Die gute Nachricht ist, dass den Autoren, die zum Lachen in den Keller gehen und diese Einstellung auf die Gestaltung ihrer Drucksachen übertragen, über kurz oder lang die Leser wegbleiben. Gerechterweise geschieht das auch den grafischen Pausenclowns, die jede Mode mitmachen. Sie brechen Regeln, die sie nie gelernt haben, und sich dabei keinen Deut scheren um Kommunikation.


Natürlich ist es nötig, die Gültigkeit der alten Regeln immer wieder zu hinterfragen. Erstaunlich ist jedoch, dass bei aller Bewegung, die in unsere Medien – technisch und inhaltlich – gekommen ist, die typografischen Regeln fast intakt überlebt haben. In fünfhundert Jahren haben wir Gewohnheiten entwickelt, die auch der Bildschirm nicht ignorieren kann. Schriften sehen immer noch so aus wie früher, zumindest für das ungeübte Auge. Der Freiraum für Schriftentwerfer ist klein, weil wir jede Überschreitung der Konvention sofort als Irritation wahrnehmen. Unbewußt natürlich, aber deshalb um so nachdrücklicher.


Die Textschrift dieses Magazins ist zum Beispiel gerade zehn Jahre alt, und die Headlinetype noch keine fünf. Beide drängen sich nicht in den Vordergrund, wirken aber frisch und unverbraucht. Sie verleihen dem Magazin seine Persönlichkeit. Diese Person kommt nicht nackt daher, sondern kleidet sich in ein Layout. Die Seitengestaltung macht sie unverwechselbar, aber nicht albern oder selbstgefällig. Wie ein Unternehmen muss auch eine Zeitschrift einen unverwechselbaren Charakter haben, eine Identität. Typografie ist das Handwerk, dass diese Identität sichtbar macht.


Immer wieder werde ich gefragt, ob denn Typografie eine Zukunft habe, wo doch immer mehr Bilder auf uns einstürmen, keiner mehr lange Texte lesen will und alles bewegt sein muss. Werden wir nicht bald nur noch Piktogramme lesen und kleine Filme sehen? Abgesehen davon, dass es noch nie so viele Bücher und Zeitschriften gab und dass wir auch am Bildschirm vor allem Schrift lesen, ist genau diese Bilderflut der Grund dafür, dass wir uns doch am liebsten auf das geschriebene Wort verlassen.


Das einzige, was sich wirklich geändert hat in den letzten Jahren ist die Tatsache, dass heute technisch alles möglich ist. Kein Gestalter kann sich mehr rausreden mit der Entschuldigung, etwas wäre nicht zu realisieren. Wir haben Zugriff auf alle Bilder, die es je gegeben hat und können neue schaffen, die kein Auge je gesehen hat. Zu den 30.000 erhältlichen Schriften kommen
täglich neue hinzu. Was wir gestalten, können wir sekundenschnell mit
atemberaubender Genauigkeit visualisieren und in alle Welt versenden.


Schrift ist das Kleid der Sprache. Solange wir nicht auf Grunzen und Gurgeln zurückfallen als Mittel menschlicher Verständigung, solange brauchen wir Schrift und Typografie, alle Nuancen darzustellen, derer wir fähig sind.

+++

form condensed, 3.

Aus meiner regelmäßigen Kolumne in der form.
An ihren Klamotten sollt ihr sie erkennen


An ihren Klamotten sollt ihr sie erkennen.

Neulich in der Frankfurter Paulskirche, beim 50-jährigen Jubiläum des Rates für Formgebung: Dem Anlass entsprechend feierlich gekleidet das Publikum. Leicht zu unterscheiden zwischen denen, die Design ausüben und anderen, die Design beauftragen, beschreiben oder verwalten. Die tatsächliche oder gewollte Nähe zum Gestaltungsberuf liess sich an der Abwesenheit der Manneszierde erkennen. Die „echten“ Designer trugen nämlich keine Schlipse.


Was sagt uns das? Zum einen wohl, dass die Damen es einfacher und schwerer zugleich haben. Ihnen reicht es nicht, lediglich die Krawatte daheim zu lassen um kreative Herkunft zu signalisieren. Zum andern, dass Paul Klee wohl recht hatte mit seinem Diktum „Nur der Schein trügt nicht.“ Wie man sich darstellt, so wird man eben gesehen. Die Auftraggeber wollen uns immer noch als andersartige Spinner einordnen, denen man den Bruch der Kleiderordnung schon als kreativen Akt anrechnet. Dabei ist es doch meistens einfach Faulheit, auf das Binden der Krawatte und die tägliche Rasur zu verzichten.


Erstaunlich ist, dass diese kleine Verweigerung schon reicht, einen ganzen Berufsstand zu kennzeichnen. Vor einigen Jahrzehnten musste sich ein Grafiker zum Beispiel noch durch das Tragen eines weissen und eines schwarzen Schuhs hervorheben. Ich möchte wetten, dass der Kollege diesen Gag heute täglich verflucht, nicht nur beim Schuhkauf. In vielen Köpfen reduziert der damals originelle Einfall ihn nämlich auf eben jene Fussbekleidung, anstatt auf seine Arbeit, die alleine bei weitem reichen würde, ihn von anderen Grafikern zu unterscheiden.


Der Kollege mit dem italienischen Namen wird besonders im Sommer den Einfall verfluchen, immer in dicken Strickpullovern herumzulaufen, zumal die weissen Hosen dazu ihn immer wie einen maritim orientierten Teppichverkäufer aussehen lassen. Ausserdem braucht er diese Verkleidung eigentlich nicht, weil man seine Seifenstücke sowieso gleich erkennt.


Andererseits sind freiwillige Uniformierungen ganz praktisch, auf beiden Seiten. Gestreifte Krawatten zum dunkelblauen Blazer beim Auftraggeber sind deutliche Hinweise für die Schriftwahl: Feine Serifen und wohlerzogene Mittelachse. Und der Architekt im engen Ulmer Rollkragen lässt nur kleingeschriebene Rotis an sein Papier, obwohl er selbst Grossbuchstaben schreibt. Der Button-Down Kragen am Oxford Hemd weist auf angloamerikanische Vorlieben hin in der Tradition von David Ogilvy; da hilft meist ein Punkt nach jedem Wort. So.


Dicke Taucheruhren und fette Füller sind zwar völlig unpraktisch und viel zu teuer, lassen aber sofort an den Besuch einer kalifornischen Designschule denken und bringen einen ganzen Kosmos an Bedeutungen mit sich. Selbst schwere schwarze Hornbrillen sind wieder in Mode. Sie sollen wohl andeuten, dass sich der Träger die Augen beim vielen Lesen verdorben hat. Oft wird der Eindruck des leicht weltfremden und an der bösen Realität gescheiterten Kreativen unterstützt durch ein Zickenbärtchen, das ein leichter Fahrtwind ohne Spuren wegwehen würde. Dazu müsste der blasse Designer aber an die Luft, wo ihn seine coolen, luftgepolsterten Laufschuhe so schnell beschleunigen würden, dass er zum nächsten Termin bestimmt zu früh käme. Was schlimm wäre, denn die Achtung einer solch altmodischen Sekundärtugend wie Pünktlichkeit kann für einen Designer fast ehrenrührig sein.

+++

13.03.04

RSS ? Really Simple Syndication

Wie abonniere ich Weblogs?

Zur Website von NetNewsWire gehen, dort die Software für 30 Tage zum Ausprobieren laden. Dann auf meiner Blogseite den Link „Syndicate this Site” klicken (unter dem roten Balken „XML/RSS FEED”. Aus dem nächsten Fenster die URL http://www.spiekermann.com/mt/index.rdf

als neue Subscription in NetNewsWire kopieren. Es gibt tausende von
interessanten, albernen, informativen und sogar fantastischen Weblogs. Die
meisten sind viel professioneller als das Spiekerblog. Aber eine Tages werde
auch ich aufrüsten..




NetNewsWire

+++

12.03.04

Döskopp Publishing | Ein Interview

Für seine Diplomarbeit als Druckingenieur stellte mir Orhan Tancgil im November 2003 einige Fragen zum Thema DTP.

Eine Vorbemerkung zu diesem Text (und damit auch zu anderen):

Die Interviews sind meistens aus Email Korrespondenz kopiert.


Das bringt mit sich:

Kleinschreibung (nicht immer konsequent), fast immer falsche Apostrophe, also Footstrich statt hochgestelltes Komma. Und entweder einfache Divis anstelle von Gedankenstrichen oder immerhin der doppelte Bindestrich -- , wie wir es auf der Schreibmaschine früher machten. Richtige An- und Abführungen kommen beim Empfänger eines Emails (einer Email?) als alle möglichen Sonderzeichen an, deshalb verzichte ich darauf bei dieser Korrespondenzart. Pragmatismus statt Rechthaberei.


' | - | -- | " | "



1. DTP hat zu einer Workflow-Beschleunigung geführt. Prozesse, die früher getrennt waren, sind an einem Arbeitsplatz bzw. hängen an einer Person. Ist der Ablauf im Gegensatz zu Foto- oder Bleisatz wirklich schneller geworden oder ist das ein Trugschluss?

der ablauf ist schneller, aber zu lasten der qualität. Will man die gleiche qualität erreichen wie zu zeiten der arbeitsteilung, braucht man wieder arbeitsteilung. So praktizieren wir das. Satzarbeiten machen setzer, nach vorgaben der gestalter. beide benutzen die gleiche plattform und die gleiche software. Dadurch ist es immer noch schneller als früher, weil das satzauszeichnen und das raten der textmenge wegfallen.


2. DTP bringt viele Quereinsteiger in den Markt, die sich schnell Gestalter schimpfen. Ihre technologischen Kenntnisse sind manchmal lückenhaft, so dass Dienstleister vor einem Korrekturaufwand stehen, der eventuell nicht bezahlt wird(Überfüllungen, RGB-Farben, Bildauflösungen, etc.). Das Endprodukt sieht nicht so aus, wie es der Auftraggeber erwartete. Hat DTP dadurch zu Erleichterung geführt oder ist unerwarteter Mehraufwand entstanden?

siehe oben. Wem qualität egal ist, weil er sie nicht braucht oder selber nicht erkennt oder weil er meint, seine kunden brauchten sie nicht, der hat schnell und billig ein ergebnis, das technisch immer noch besser ist als vieles, was im fotosatz gemacht wurde. Damals haben setzer auch nur so viel machen können, wie der auftraggeber verlangte und bezahlen wollte. Da war genauso viel mist dabei wie heute. Allerdings gibt es heute grundsätzlich viel mehr von allem, also auch mehr müll.


3. Die typo-orthographischen Grundsätze werden immer wieder in der
Alltagsgestaltung missachtet. Das Falsche wird als richtig erachtet und auch so
weitergeführt. Sollte man diese Grundsätze (Mikrotypographie,
Rechtschreibung) tolerieren oder durch Ausbildung (schon in der Schule)
vermitteln?

da saubere sprache der ausdruck sauberen denkens ist und typografie sichtbare sprache, ist schlechte typografie schlechte sprache. Was schlechte sprache über den absender sagt, wissen wir. Also bleiben regeln wichtig, wenn sie auch flexibel gehandhabt werden sollten. Wer die regeln kennt, darf sie brechen. Wer regeln aus dummheit oder unwissenheit bricht, zeigt damit, dass er dumm und unwissend ist.


4. Nennen Sie bitte aus persönlicher Sicht Ihre 7 Lieblings-DTP Todsünden:falscher, weil überflüssiger apostroph; im deutschen beim genitiv nicht nötig (Kaiser’s Kaffee); enge laufweite – fast immer der grund für schlechte lesbarkeit; zu breite zeilen; miserabler und oftüberflüssiger blocksatz (die werbung kennt nichts anderes);
zu kleine schrift; falsche schriftwahl (entweder langweilig, also keine wahl: arial et al oder nach modischen kriterien: was ist angesagt, was machen alle? Selten nach dem zweck, dem leser und der technik ausgewählt); schlecht gegliederter text – keine zwischenüberschriften, zu lange absätze, schlecht umbrochen, schlechte trennungen (das gehört allerdings auch zum überkriterium schlechter satz, unter das eigentlich alles passt)
Ein nachsatz:
Den zollstrich anstatt apostroph werden wir akzeptieren müssen. Er ist zwar falsch, das hat aber keine konsequenzen, weil der einfache strich zumindest bei uns ja als trennung zwischen 2 buchstaben auch funktioniert. Bei den amis ist das fatal: die benutzen ja noch das zollsystem, und da kann es zu verwechslungen kommen. Bei emails ist es gefährlich, den richtigen apostroph zu verwenden, weil ich nicht weiss, ob der empfänger 8-bit eingestellt hat. Wenn nicht, kommen merkwürdige zeichen an, während der zollstrich bei den ascii zeichen dabei ist. Wir haben das system eben aus den usa übernommen. Wie kommt mein apostroph bei dir an?

+++

11.03.04

form condensed, 2.

Aus meiner regelmäßigen Kolumne in der form.
Diesmal geht es um Kontroller, die sich in Designbüros breitmachen.


Effektivität, nicht Effizienz.


Die klassische Designfirma nennt sich Atelier, Studio, Büro oder Agentur – je nach Herkunft und Anspruch. Betrieben werden alle Formen immer noch vorwiegend von Gestaltern. Gelernt haben die meisten Produktdesign oder visuelle Kommunikation, wenn auch oft unter anderen Bezeichnungen wie Industrie- oder Grafik-Design. Kaufmännisches Wissen, Personalführung und Marketing eignet man sich im Laufe der Zeit an und wird allmählich zum Manager und Unternehmer.


Dieses Learning bei Doing funktioniert ganz gut bei kleineren Büros, bei denen einfach zu überschauen ist, wer gerade was macht und wie lange das dauern wird. Sobald aber mehr als eine Handvoll Mitarbeitern (womöglich auch noch
festangestellt) dabei sind, wird es sehr schwer den Überblick zu behalten, ob die Projekte nicht nur inhaltlich, sondern auch finanziell im Rahmen des Angebotes bzw dessen bleiben, was der Auftraggeber willens oder in der Lage ist zu bezahlen. Eintritt der Controller. So richtig habe ich bis heute nicht verstanden, was die machen – kann sein, dass ich da einen mentalen Block habe. Im Prinzip – so glaube ich – werden Zahlen ermittelt, die die Kontrolle (sic) über Kosten und Einnahmen und die daraus sich ergebende Profitabilität bzw. die Verluste des Geschäftes ermöglichen. Wenn das Controlling erst einmal alle möglichen Zahlen ermittelt hat, soll es in der Lage sein, nicht nur zu dokumentieren, wer an welchem Projekt wieviel Zeit mit welchem finanziellen Erfolg gearbeitet hat, sondern sogar daraus zukünftige Trends ableiten. Angebote können dann präziser kalkuliert und Ressourcen besser geplant werden.


So die Theorie. In der Praxis hat das Controlling bei Designleistungen aber zwei Haken: erstens weiss jeder, der es schon mal gemacht hat, dass Stundenzettel grösstenteils am Ende der Woche so ausgefüllt werden, dass sie den Erwartungen der Planung entsprechen; und zweitens wird mit diesem Ansatz die Effizienz der Arbeit bewertet, nicht die Effektivität. Auf deutsch heisst das, nicht das was hinten raus kommt, ist der Maßstab, sondern die Art, wie es erreicht
wurde. Damit wird die Realität in unserem Beruf auf den Kopf gestellt. Unsere Arbeit wird vom Auftraggeber nämlich nicht danach beurteilt, wie sie zustande gekommen ist, sondern danach, ob sie funktioniert, also Erfolg hat. Ist die Marke nach der Überarbeitung stärker im Markt, verkauft sich das Produkt besser, lässt es sich einfacher herstellen? Blieb das Projekt im Zeitplan und im Budget? Ob wir das mit Tages- und Nachtarbeit machen oder mit selbstgeschriebener Software, unter dem Einfluss von Drogen oder bei lauter Musik – das alles ist egal, solange alle vorgegebenen Ziele erreicht sind.


Es ist Aufgabe des Inhabers oder der leitenden Mitarbeiter, für die Qualität der Gestaltung zu sorgen, denn danach werden Designbüros, -studios, -ateliers oder agenturen ausgesucht und bewertet. Geld verdienen müssen sie natürlich auch, und es kann nützlich sein, sich vom Controlling zur Beurteilung der nötigen Parameter Werkzeuge und Maßstäbe fertigen zu lassen. Wenn jedoch die Effizienz die Hauptrolle spielt, dann wird irgendwann die Qualität der Arbeit austauschbar. Kein Controller oder Buchhalter kann sagen, ob das Ergebnis gut ist. Sie können lediglich die Streber belohnen, die brav ihre Stundenzettel ausgefüllt haben. Und wenn die Arbeit allmählich austauschbar wird, weil Designqualität nicht mehr das erste Kriterium ist, sinkt der Preis, den man dafür erzielen kann. Das setzt die Kosten unter Druck, bei Mitarbeitern wird gespart, die Qualität der Arbeit sinkt weiter, der Auftraggeber ist unzufrieden. Konkurrenz, die austauschbare Designleistungen für weniger Geld machen, gibt es jede Menge – die wartet schon. Ergo: controlling im Design ist gut, solange es von Designern kontrolliert wird.

+++

7.03.04

United Designers Network

Wenn man ein Mission Statement aufschreiben muss, hat man es nötig.
Hier also kein Mission Statement für unser neues Designbüro, vom Dezember 2002



United Designers Network | 12.2002


Design und Business müssen sich in der Praxis eines Designbüros ergänzen. Leider stehen diese beiden Disziplinen oft im Widerspruch. Gestalter wollen nicht hören, dass ihre Arbeit den Zwängen des Geldes unterliegt, dass Termine vom Auftraggeber anstatt von der Tageslaune bestimmt werden und dass dieser über Geschmack nicht streiten will. Und die Kaufleute wollen nicht einsehen, dass Ideen nicht umsonst im kostenlosen Pitch zu haben sind, dass Gestalter immer etwas weiter denken als gewünscht und dass der Konsument an sich nicht dumm ist.


Im Laufe des Designerlebens lernen wir, in diesem grundsätzlichen Konflikt keinen Widerspruch zu sehen, sondern eine Ergänzung. Wer sich darauf einlässt, Gestalter zu werden, muss wissen, dass er immer im Auftrag handelt und geschäftsmässige Gepflogenheiten anerkennt. Aber er sollte auch darauf bestehen, dass der Wunsch des Auftraggebers nicht Gesetz ist, sondern eben nur ein Wunsch. Es ist nicht unsere Aufgabe das zu machen, was der Auftraggeber will, sondern herauszufinden, was er wirklich braucht.


Einige Jahrzehnte Erfahrung in Designbüros – zuletzt mit fast 200 Mitarbeitern – haben mich gelehrt, dass es einfacher ist, diese Philosophie mit Kollegen umzusetzen, die selber auch schon ihre Lehren gezogen haben. In unserem Büro in Berlin arbeiten deshalb nur Gestalter und Gestalterinnen, die seit vielen Jahren im Beruf sind. Nicht, dass alle altersmild und vorauseilend kompromissbereit wären. Aber alle wissen, wann man welchem Auftraggeber widersprechen muss und wann es Zeit ist, Ergebnisse zu zeigen ohne Widerworte. Wir wissen auch, dass in jedem Designbüro der Welt die meisten Aufträge nach ihrem Abschluss im Archiv verschwinden und nicht bei Wettbewerben eingereicht werden. Das bedeutet nicht, dass wir nicht danach strebten, auch zu zeigen, was wir können. Es heisst lediglich, dass jedes Studio zuerst die Kosten erarbeiten muss, dann den Nutzen für den Auftraggeber vermehren und erst dann danach versuchen sollte, die Grenzen unseres Berufes zu erkunden und vielleicht sogar die Anerkennung unserer Kollegen und Konkurrenten zu gewinnen. Eitelkeit ist durchaus ein Motiv beim Griff nach den gestalterischen Grenzen, und die pragmatische Einschätzung der Möglichkeiten im Rahmen eines bezahlten Projektes darf nicht dem Wunsch entgegen stehen, immer etwas besser zu machen als beim letzten Mal. Aber am Ende sollten wir uns eingestehen, dass wir Verantwortung tragen nicht nur für uns selbst, sondern auch für unsere Auftraggeber und für deren Kunden und Nutzer.


Das United Designers Network besteht zur Zeit in Berlin aus 10 Leuten: vier Gestalter, zwei Gestalterinnen, ein Programmierer, ein Praktikant für die Gestaltung, eine
Praktikantin fürs Büro und eine Kommunikationswirtin für Konzept und Projektplanung. Visitenkarten mit dem Aufdruck „An associate of United Designers Network“ haben dazu noch ein weiterer Programmierer und ein Designer in London, die alle nicht täglich im gemeinsamen Büro arbeiten.


Das ist der harte Kern. Um diesen herum gibt es Kollegen, die allein arbeiten oder selbst Büros haben. Mit denen machen wir Projekte. Allen gemeinsam ist, dass ich sie mag, ihre Arbeit schätze, dass sie viel Berufserfahrung haben und dass
ich mit ihnen schon gearbeitet habe, also weiss, wer was kann und was nicht. Fasst alle dieser Leute haben einmal bei MetaDesign gearbeitet – in Berlin, London oder San Francisco.


Das neue Büro in Berlin gibt es seit dem Herbst 2002; im Herbst 2003 wird ein kleines Büro in San Francisco aufmachen, und London wird nicht viel länger auf sich warten lassen. Höchstens 256 United Designers wird es geben, aber immer in einem Netzwerk ohne Bürokratie und Titel. Und jeder selbst für sich verantwortlich.


Bisher haben wir vor allem an Projekten mit typografischem Schwerpunkt gearbeitet. Das Literaturkonzept für die Deutsche Bahn – also Richtlinien für die Gestaltung aller Drucksachen – war in der Version 1.2 Ende 2002 fertig. Jetzt geht es an das Update auf 2.0, zu dem solche Leckerbissen gehören wie die Gestaltung von Geschäftsgrafiken und Tabellen. Auch eine neue Schrift ist in der Planung. F¤r unser Büro habe ich übrigens eine eigene Schrift gestaltet, die Unit. Für einen Hersteller aus der Automobilbranche erarbeiten wir eine Kennzeichnung für Händlerbetriebe, ein vierteljährlich erscheinendes Magazin läuft gerade wieder an, eine Website für eine kleine Druckerei ist in Arbeit, ein grosser japanischer Automobilhersteller hat vor kurzem angerufen und eine Tageszeitung will im September ein Relaunch machen. Zu tun gibt es genug. Es wird schwierig werden, die viele Arbeit an alle zu verteilen, dabei den Überblick zu behalten, Spass zu haben und klein zu bleiben. Und eines Tages werden wir sogar eine eigene Website haben.


Da wir alle in zwei Räumen auf Rufnähe sitzen, gibt es keine Trennung in Teams. Jeder arbeitet mit einem oder mehreren Partnern an den Projekten und jeder steigt bei Bedarf auch mal in ein Gespräch ein. Obwohl wir ein kleines Büro sind, können wir Aufträge machen, die sonst eher an grosse Firmen gehen, denn wir haben alle Erfahrung mit Grossprojekten. Wir haben aber auch gelernt, dass wenige gute Leute ohne Hierarchien mehr leisten können als doppelt soviele Leute in einem bürokratisch verwalteten Betrieb, in dem die
Leistung von Controllern nach Stundenzetteln beurteilt wird anstatt von Gestaltern nach ihrem Inhalt. Praktikanten sind soweit in die Arbeit involviert, wie sie können und wollen. Es gibt keine typischen Sklavenarbeiten wie kopieren, scannen oder Kaffee kochen.


Alle machen das, was sie am besten können. Ich schreibe die meiste Zeit.

+++

Public Design

Vandalismus ist auch nur eine Form der Kommunikation.



Zum Thema Public Design:


Nach Watzlawik heisst das Erste Axiom der Kommunikation: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Für die Gestaltung eines Leitsystems heisst es, dass nicht lediglich Anweisungen angebracht werden, nach denen das Publikum von A
nach B gelangt, sondern dass mit diesen Anweisungen der Absender identifiziert wird. Die meisten Hinweise im öffentlichen Raum sind apokryph: Absender und Hersteller (also die Verursacher) gibt es zwar, aber sie geben sich nicht zu erkennen. Meistens verstecken sie sich hinter ihren „amtlichen“ Verlautbarungen, die entsprechend – will heißen: gesichtlos – aussehen. Nun ist der öffentliche Raum nie anonym, sondern gehört immer irgendjemand, im Zweifel uns Steuerzahlern und den Nutzern der Verkehrsbetriebe, Flughäfen, Krankenhäuser. Wenn durch nichts anderes, dann wird die Identität dieses Raumes durch die Sekundärarchitektur geprägt, also durch Schilder, Müllbehälter, Leuchten, Bänke. Der Eindruck, den die Gestaltung – oder Nichtgestaltung – hinterlässt, fällt auf den Verursacher zurück, prägt dessen Indetität in der Öffentlichkeit. Da nützt keine Werbung, kein Logo, keine PR-Kampagne. Public Design als Bezeichnung ist ein Missverständnis. Es betrifft uns privat und es gibt immer einen Absender. Was der gestalten lässt, ob vom Designer oder vom Zufall, fällt auf ihn zurück. Demzufolge ist Vandalismus auch nur eine Form der Kommunikation.

Wie man sich darstellt, so wird man gesehen. Das gilt besonders für den
öffentlichen Raum.

+++

Die Gestaltung von Geld

Kann man ein Land nach der Gestaltung des Geldes dort beurteilen?
Per Email gefragt und sehr kurz beantwortet.


Ein Interview mit Fragen zur Gestaltung von Geld


1. Gestaltung
Welche Merkmale muss ein Geldschein besitzen, um als solcher entschlüsselt werden zu können?
Ziffern und abbildungen, die für einen staat stehen. Das können auch blumenbilder sein wie früher in den niederlanden, hauptsache, sie passen zu einem land. Und natürlich die sicherheitsrelevanten sachen wie Littera- und Störlinien und alle untergründe und illustrationen, die alte stichtechniken zumindest ahnen lassen. Das papier muss sich wertig anfühlen, die farben sollten “edel” wirken und alle scheine zusammen sollten in ein system passen. Metallfäden, wasserzeichen und hologramme etc dürfen nicht fehlen.

Was “darf” der Designer und was nicht?
das entscheidet der auftraggeber. Ansonsten gilt alles, was oben gesagt ist als briefing. Die meisten einschränkungen sind im kopf des designers, nicht in dem des auftraggebers.


2.Interpretation
Glauben Sie, dass Banknoten einen Einfluss auf das Selbstverständnis eines Landes haben?
Sehr, wie alles, was gestaltet ist. Vor allem, wenn es apokryph ist, also keinem künstler, architekten oder designer zugesprochen wird.

Glauben Sie, dass Banknoten einen Einfluss auf Fremde haben, die ein Land
besuchen?

Und wie! das ist doch fast der erste eindruck. Und er sagt mehr über die designkultur eines landes, als den meisten ländern lieb sein sollte. Siehe NL früher, schweiz heute und vor allem euro heute. Der typische bürokratenmix, am grünen tisch mit lauter bedenkenträgern entstanden. Nix anderes konnte bei dem verfahren rauskommen. Nix anderes hätten alle europäer aber akzeptiert.

Wie würden Sie die Rolle von Banknoten beschreiben, abgesehen von ihrer
Funktion an Zahlungsmittel?

Wie oben: kulturträger und darstellung des technischen niveaus eines landes. Wobei das allerdings nicht ganz so klar ist, weil ja viele länder zb in deutschland ihre banknoten drucken und damit alle rafinessen ausnutzen können, zu der die eigene grafische industrie nicht in der lage ist.
Wie man sich darstellt, so wird man gesehen. Jedes land hat das geld, das es verdient.

+++

Proportionen

Wieder eine Frage per email:
Was bedeuten für Sie Proportionen?


Alle meine typografischen arbeiten beruhen auf einer proportion. Selten die DIN-proportion, weil die weder sehr harmonisch ist noch aufregend. Alle formate haben die gleichen verhältnisse, und die sind auch noch entweder zu kurz oder zu schmal. Ich nehme meistens das 2:3 verhältnis, weil dabei die doppelseite dann 3:4 ist, die nächste wieder 2:3 und so weiter. Für grosse CD-programme haben wir auch schon mal seitengrössen entwickelt, die nur eine seite mit DIN gemein haben. Der WDR hat eine schmale formatreihe – 297 hoch und 198 breit und eine breite, 210 breit und 315 hoch, also 2:3. Bei den AUDI drucksachen haben wir auch seitlich 12 mm abgeschnitten, weil das schmalere format eleganter aussieht und auch
wieder in der 2:3 proportion ist.

Bei büchern und zeitschriften baue ich raster, deren einzelteile die gleiche proportion haben wie das ganze; zb eine seite aus 12 rechtecken 12x18mm, also 144x216mm, schon wieder 2:3. Den goldenen schnitt verwende ich beim schriftentwurf als fibonacci reihe 5:8:13 und immer, wenn ich kleine, schmale bücher mache, die nicht im DIN format sein müssen. Bosshards “Technische Grundlagen der
Satzherstellung” ist meine bibel, auch wegen der ausführlichen abhandlung der proportionen.

+++

6.03.04

interviews aussagen gedanken

Fragen

Täglich fragen mich Studenten, Kollegen und Freunde nach irgendwas. Ausserdem schreibe ich Artikel, Kolumnen und gelegentlich ein Buch. Viel Zeit gehr dafür drauf, alles immer wieder neu zu formulieren. Deshalb ist diesesBlog der Versuch, Emails und alte Texte zu sammeln, dazu etwas Klatsch, ein paar Gerüchte und Sachen, die ich interessant finde. Es wird jeden Tag was dazukommen – meine Festplatte ist sehr groß.

+++

5.03.04

typefaces | schriften

Ich habe viele Anfragen wegen meiner Schriften. Es ist anscheinend nicht für jeden einfach, Figurenverzeichnisse zu bekommen. Ich will also versuchen, nach und nach PDFs für alle zur Verfügung zu stellen. Wird ein wenig dauern, aber ein Anfang ist gemacht.



FF Unit characterset

unitcharacters.pdf


FF Meta Specimen

meta_muster.pdf


ITC Officina poster

officina.poster.pdf


Some Spiekertypes

spiekertypes.pdf

+++

porträts

Oft werde ich um ein Porträt gebeten. Hier ist es.

Das hier sind niedrig auflösende Bilder. Wer bessere Daten für den Druck braucht, muss sich melden. Das Porträt hat Andreas Deffner in Berlin aufgenommen; der Kopf ist mein Passfoto.

erik_pass.pdf


erik_portrait0803.pdf

+++