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25.04.08

San Francisco Spaziergänge, 7.

Heute ist mein letzter Tag hier in San Francisco für die nächsten paar Monate. Gerade noch genug Zeit, endlich die Dienstagsausgabe (mit Technik & Motor-Beilage) der FAZ in meinem Lieblingszeitungsladen zu kaufen. Auf der anderen Straßenseite gibt es ein Café mit freiem Internetzugang, montags bis freitags. Als ich dort meinen Kaffee holen wollte, zählte ich 12 Gäste, jeder und jede vor einem Computer sitzend. Ich konnte kein richtiges Foto machen, ohne dass es peinlich wurde für mich oder die Leute dort, also knipste ich unter der Hand ohne hinzusehen. Zu sehen sind die fünf Leute auf der einen Seite des Raumes.

Starbucks schräg gegenüber hat auch Internetzugang, aber nur für Leute mit einem T-Online Vertrag. San Francisco wird bald in der ganzen Stadt ganz offiziell kostenlosen Internetzugang haben. Dann können die Leute wieder ihr Café aussuchen nach der Qualität der Speisen und Getränke.


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San Francisco Spaziergänge, 6.

In Kalifornien gibt es viele Ortschaften, die nach Heiligen benannt sind. Und weil die spanischen Missionare hier lange vor den englischsprachigen Siedlern waren (und auch vor den Russen, die aus Alaska kamen und in Namen wie Russian River ihre Spuren hinterlassen haben), fangen diese Orte an mit San oder Santa, je nach Geschlecht des oder der Heiligen. Also San Jose, Santa Barbara, San Rafael, Santa Clara, und natürlich San Francisco. Diesen Namen habe ich an einem Laden am Washington Square gefunden.

Von dem Heiligen habe ich noch nie was gehört.

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San Francisco Spaziergänge, 5.

Der Tag heute war rosa.


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San Francisco Spaziergänge, 4.

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Es ist erstaunlich, wieviele Autos hier herumfahren oder einfach an der Straße geparkt sind, die bei uns all Klassiker unter einem weichen Tuch versteckt würden. Zum Beispiel dieser Mercedes 280SE von ca. 1969 mit dem 4,5l Motor. Dieser Typ wurde in Europa kaum verkauft, weil bei uns schon damals das Benzin viel mehr kostete als in den USA. Hier kann man heute so einen Wagen für weniger als $5000 kaufen (das wären €3000!), weil der Benzinpreis hier an der Westküste inzwischen auch bei mehr als $4 angekommen ist (pro Galone, also 3,8l). Für uns immer noch billig (etwas mehr als ein Dollar pro Liter, also bei uns 70 Cent), aber hier schon für viele Erstbesitzer Grund genug, sich Gedanken zu machen über die Nachteile dieser mächtigen, unzerstörbaren, fantastischen, durstigen Motoren.



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22.04.08

San Francisco Spaziergänge, 3.

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Eine vom Aussterben bedrohte Art ist seit vielen Jahren der Apostroph. Sicherlich kein großer Verlust für die Menschheit angesichts anderer Bedrohungen, aber schlimm genug für die unter uns, die typografisch nicht ganz behindert sind. Der Apostroph ist weder das Maßzeichen für den US-Fuß noch ein scharfer Akzent. Er sieht aus wie ein Komma, dessen Position bis zur Versalhöhe angehoben wird.
Ich freue mich berichten zu können, dass mein Lieblings-Eissalon hier in San Francisco auch typgrafisch guten Geschmack beweist. Die Tatsache, dass der Apostroph in Swensens Namen (im Deutschen steht kein Apostroph beim Genitiv) nicht nur die korrekte Form hat, sondern auch noch gut aussieht, ist wahrscheinlich dem Umstand zu verdanken, dass er vor vielen Jahren von einem gelernten Schildermacher dort angebracht wurde. Zu einer Zeit, als man ein Handwerk noch lernen musste, bevor man es ausüben durfte.

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20.04.08

Gutenberg im BBC

Jetzt ist der Film von Stephen Fry by YouTube angekommen. Der Film wurde letzte Woche von der BBC gesendet und ist auch online vorhanden, aber nur auf der Insel zu sehen. Und jetzt hier im ersten von sechs Teilen:

http://www.youtube.com/watch?v=91smRXrEPRs

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